Satzung

Satzung

Tanzsport-Club 71 Egelsbach e.V.

  • 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
  1. Der Verein führt den Namen „Tanzsport-Club 71 Egelsbach e.V“ und hat seinen Sitz in Egelsbach. Er wurde am 21. April 1971 gegründet und beim Amtsgericht in Langen in das Vereinsregister eingetragen.
  2. Der Verein ist Mitglied des
    a) Landessportbundes Hessen e.V.
    b) Hessischen Tanzsport Verbandes e.V., zuständiger Landesfachverband
    c) Deutschen Tanzsportverbandes e.V., Spitzenverband im Deutschen Sportbund e.V.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  • 2 Zweck und Gemeinnützigkeit
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuer­ begünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
    a) die Pflege des Tanzsports und Wahrung seines ideellen Charakters
    b) die sportliche Förderung von Jugendlichen und die Jugendpflege.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • 3 Vergütungen
  1. Das Amt des Vereinsvorstandes wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
  2. Die Mitgliederversammlung kann abweichend von Absatz 1 beschließen, dass für Vorstandsaufgaben im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten eine angemessene Vergütung nach § 3 Nr. 26a EStG gezahlt wird. Die Entscheidung über die entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand.
  3. Die Mitarbeiter und Mitglieder können einen Aufwandsanspruch laut TSC-Spesenordnung geltend machen.
  • 4 Mitgliedschaft
  1. Der Verein führt als Mitglieder – ordentliche, dh. aktive Mitglieder und Jugendmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und fördernde, d.h. passive Mitglieder, Ehrenmitglieder.

2.a)    Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmean­trag entschei­det der Vorstand. Bei Minderjähriger ist die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich.
b)   Ehrenmitglied kann auch eine natürliche Person werden, die nicht Vereinsmitglied ist. Die Ernen­nung erfolgt durch den Vorstand.

3.a)    Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
b)   Der Austritt kann nur zum Schluss jedes Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer sechswöchigen Kündi­gungsfrist erfolgen. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
c)   Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden
– wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
– wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins,
– wegen groben unsportlichen Verhaltens oder

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– wenn Zahlungsrückstände von Beiträgen trotz zweimaliger Mahnung nicht entrichtet werden.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung über den Ausschluss ist dem Mitglied (durch Einschreibebrief) schriftlich zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung in der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zulässig, bis  dahin ruht die Mitgliedschaft. Die Mitglieder­versammlung entscheidet dann endgültig. Über einen erneuten Aufnahmeantrag des ausgeschlossenen Mitgliedes entscheidet der Vorstand.

  1. d) Mit dem Ende der Mitgliedschaft oder dem Zeitpunkt des Ausschlusses gehen alle Ansprüche auf Auszahlungen aus dem Vereinsvermögen verloren, sowie der Anspruch auf Benutzung des Vereinseigentumes und von Vereinseinrichtungen.
  • 5 Ordnungen

Für die Vereinsmitglieder gelten außer dieser Satzung folgende Ordnungen, welche nicht Bestandteil der Satzung sind:
a) Ordnungen des Deutschen Tanzsportverbandes e.V.
b) Ordnungen des Landessportbundes Hessen e.V.
c)   Vereinsehrenordnung
d) Vereinsbeitragsordnung.
Darüber hinaus kann der Vorstand weitere Ordnungen zur Regelung der Versammlungen und des Vereins­le­bens erlassen.

  • 6 Beiträge
  1. Die Mitglieder haben Beiträge und Gebühren entsprechend der Beitragsordnung zu zahlen. Die Höhe der Beiträge und Gebühren wird auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit festgesetzt.
  2. Die Zahlungsverpflichtung für rückständige Beiträge werden durch die Streichung aus der Mitgliederliste nicht aufgehoben. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand nach Beratung.
  • 7 Stimmrecht und Wählbarkeit
  1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab vollendetem 18. Lebensjahr. Die Stimmberechtigung im Jugendbereich wird in der Vereinsjugendordnung geregelt.
  2. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung teilnehmen.
  3. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
  4. Gewählt werden können alle volljährigen und voll geschäftsfähigen Mitglieder des Vereins.
  • 8 Organe und Ausschüsse
  1. Die Organe des Vereins sind:
    a) die Mitgliederversammlung
    b) der Vorstand
    c) die Jugendversammlung.
  2. Ausschüsse:
    a) Fest- bzw. Dekorationsausschuss
    b) Jugendausschuss (nach Vereinsjugendordnung)
    c) Weitere Ausschüsse kann der Vorstand bei Bedarf für bestimmte Vereinsaufgaben bilden, deren Mitglie­der vom Vorstand berufen werden.
  • 9 Mitgliederversammlung
  1. Mitgliederversammlungen werden durch den Vorstand einberufen.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich i.d.R. im ersten Quartal statt.

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3  Weitere außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen

a)   auf Beschluss des Vorstands
b)   auf den schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe gestellten Antrag von mindestens 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins.

  1. Die Einladung zu jeder Mitgliederversammlung hat spätestens zwei Wochen vor dem festgesetzten Termin unter Angabe von Tag und Stunde nebst Ort der Versammlung, sowie unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich oder auf dem vereinsüblichen Wege zu erfolgen.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung nimmt die Berichte des Vorstands und der Kassenprüfer entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstands. Sie vollzieht die Wahl des Vorstands, der Kassenprüfer, des Festausschusses und bestätigt die Wahl des Jugendwartes und des Vereinsjugendsprechers.
  3. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über Satzungsänderungen, Änderungen der Beiträge und Gebühren und über die Ernennung von Ehrenvorsitzenden.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder einem seiner Stellvertreter geleitet. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungs­lei­ters (i.d.R. der Vorsit­zende) den Ausschlag.
  5. Satzungsänderungen und Ordnungsänderungen können nur mit einer 2/3-Mehrheit der anwesenden, stimm­berechtigten Mitglieder beschlossen werden.
  6. Über Anträge, die nicht schon in der Tagesordnung verzeichnet sind, kann in der Mitgliederversamm­lung nur abgestimmt werden, wenn diese Anträge mindestens acht Tage vor der Versammlung schriftlich bei dem Vorsitzenden des Vereins eingegangen sind (Poststempel). Dringlichkeitsanträge können nur noch in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder dies beschließt.
  7. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn eine ordnungsgemäße Einladung hierzu ergangen ist.
  8. Schriftliche bzw. geheime Abstimmungen erfolgen nur, wenn auf Antrag eines stimmberechtigten Mitgliedes 1/3 der anwesenden, stimmberechtigten Teilnehmer zustimmen.
  9. Über die Versammlung hat der Schriftführer eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Versammlungslei­ter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Die gefassten Beschlüsse sind wörtlich in die Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschrift ist der nächsten Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzutragen.
  • 10 Vorstand
  1. Der Vorstand besteht aus:
    a) dem Vorsitzenden
    b) den 2 stellvertretenden Vorsitzenden
    c) dem Schatzmeister
    d) dem Schriftführer
    e) dem stellvertretenden Schatzmeister
    f) dem stellvertretenden Schriftführer
    g) dem Sportwart
    h) dem Jugendwart
    i) dem Pressewart
    j) bis zu drei Beisitzern
    Der Ehrenvorsitzende und der Vereinsjugendsprecher kann mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstands teilnehmen.
  2. Vorstand im Sinne des Bürgerlichen Gesetzbuches ist der 1. Vorsitzende, die 2 stellvertretenden Vorsitzenden, der 1. Schatzmeister und der 1. Schriftführer.
  3. Zur rechtsverbindlichen Vertretung des Vereins ist die Unterschrift von zwei Vorstandsmitgliedern erforderlich und ausreichend.
  4. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl eines anderen Vorstands im Amt.
  5. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommis­sa­risch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

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  • 11 Kassenprüfer
  1. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege wenigstens einmal im Geschäftsjahr (spätestens 2 Wochen vor der ordentlichen Mitgliederversammlung) sachlich und rechnerisch zu prüfen. Sie erstatten der Mitgliederver­sammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und der übrigen Vorstandsmitglieder. Ihnen steht das Recht der jederzeitigen Einsichtnahme in die Kasse und die Buchfüh­rung zu.
  2. Die Amtsdauer der zwei Kassenprüfer beträgt zwei Jahre. Jährlich wird je ein Kassenprüfer gewählt. Sie dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein.
  • 12 Jugendversammlungen
  1. Die Jugendversammlung umfasst die Jugendmitglieder des Vereins.
  2. Jugendversammlungen finden statt, wenn es im Interesse der Jugend des Vereins erforderlich ist oder auf schriftlich begründeten Antrag von 20% der jugendlichen Mitglieder.
  3. Jugendversammlungen werden durch den Jugendwart einberufen und geleitet.
  4. Weitere Organe und deren Durchführungsturnus sind in der Vereinsjugendordnung festgelegt.
  5. Alle zwei Jahre wählt das in der Jugendordnung festgelegte Organ den Jugendwart, der Mitglied des Ver­eins sein muss. Der Jugendausschuss besteht aus dem Jugendwart und weiteren laut Jugendordnung festgelegten Personen. Die Wahl des Jugend­wartes und des Vereinsjugendsprechers bedarf der Bestätigung der Mitgliederversammlung. Die namentliche Festlegung der weiteren Jugendausschussmitglieder bedarf der Zustimmung des Vorstands.
  6. Der Jugendausschuss nimmt die Vereinswünsche der Jugendmitglieder entgegen und unterstützt den Vor­ stand bei der Durchführung der in der Vereinsjugendordnung genannten Aufgaben.
  7. Der Jugendwart und der Jugendsprecher vertreten den Verein in allen Jugendfragen gegenüber der Sportju­gend im Kreis und Land und gegenüber den Landesfachverbänden
  • 13 Auflösung
  1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, falls 2/3 aller stimmberech­tigten Mitglieder vertreten sind und wiederum davon 2/3 aller Stimmen für die Auflösung abgegeben werden.
  2. Für den Fall, dass nicht 2/3 aller stimmberechtigten Mitglieder vertreten sind, ist eine neue Mitglieder­versamm­lung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit beschlussfähig ist. Diese Auflösungsversammlung kann vom Vorsitzenden form- und fristlos einberufen werden.
  3. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins dem Deutschen Sportbund e.V. zu, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, und zwar der Förderung des Amateurtanzsportes zu verwenden hat. Beschlüsse über künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.
  • 14 Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 09.04.1997 be­schlossen worden.
Die Satzungsänderung § 3 wurde am 22.03.2010 von der Mitgliederversammlung beschlossen.